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 13. SEPTEMBER - LICHTENBERGER SCHULEN OHNE RASSISMUS PLANEN EINE GEMEINSAME ZUKUNFTSWERKSTATT SchülerInnen bereiten seit Mai mit Unterstützung von Licht-Blicke ein großes Vernetzungstreffen in Form einer Zukunftswerkstatt für alle sieben Schulen mit der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ vor. Ziel ist der gegenseitige Erfahrungsaustausch: Was verbinden SchülerInnen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus“? Welche Probleme - Mobbing, Ausgrenzung und Rassismus - gibt es trotz des Titels an der Schule? Ziel eines solchen Treffens könnte die Planung einer gemeinsamen Aktion aller sieben Schulen in Lichtenberg sein. Die Netzwerkstelle plant parallel zu dem SchülerInnenaustausch ein Treffen mit LehrerInnen und SozialarbeiterInnen, die sich ihrerseits darüber verständigen können, wie sie Anliegen von SchülerInnen im Sinne des Titels unterstützen können. Alle SchülerInnen sind herzlich eingeladen, am 13. September um 13.00 in die Jugendfreizeiteinrichtung „Die Linse“, Parkaue 25, zu kommen. Die LehrerInnen treffen sich 15.00 im Rathaus Lichtenberg.  DEMOKRATISCH HANDELN IM BERUFLICHEN ALLTAG
Im Juni 2010 beginnt die nächste Fortbildungs- und Qualifizierungreihe von LICHT-BLICKE.
Einzelheiten zu den verschiedenen Veranstaltungen finden sie in unserem Faltblatt.
Am 13.06.2010 präsentierten Schüler/innen des Manfred-von-Ardenne Gymnasiums das Projekt Bäckerei Hildebrandt , im Rahmen des Treffens zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage (SOR-SMC), im Jüdischen Museum Berlin. Der Berliner Tagesspiegel veröffentlichte hierzu den Artikel: "Den Mutigen auf der Spur". Mai 2010 - Licht-Blitze 02/2010 erschienen Die aktuellen Meldungen, Termine und Neuerscheinungen auf einen Blick. Zum [download] hier klicken.
 Die Schülerinnen und Schüler der Klase 6B der Karlshorster Richard-Wagner-Grundschule erhalten eine Patenschaftsurkunde für vier Stolpersteine Die Klasse 6B der Richard-Wagner-Grundschule hat sich dieses Schuljahr, unterstützt durch Licht-Blicke und die Initiative Stolpersteine Karlshorst, intensiv mit dem Thema der Judenverfolgung im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Neben dem Besuch der Blindenwerkstatt Otto Weidt mit einer Führung durch die Zeitzeugin Inge Deutschkron, und einem Besuch im jüdischen Museum, haben die Schülerinnen und Schüler eine Stolpersteinverlegung in Moabit erlebt und den Initiator des Gedenkprojektes Gunter Demnig, sowie Angehörige von Opfern, kennengelernt. Im Gripstheater konnten sie die Geschichte Inge Deutschkrons als Theaterstück auf der Bühne gespielt mitverfolgen. Den Abschluss des Projektes bildete die Übernahme einer Patenschaftsurkunde für vier Stolpersteine. Sie erinnern an Familie Hamburger aus der Stolzenfelsstraße 2. Die Klasse 6B möchte sich mit der Übernahme der Patenschaft um die Gedenksteine „kümmern“ und mitverantwortlich dafür sein, dass diese gepflegt werden und die Biografien nicht in Vergessenheit geraten. Die Patenschaft wird im nächsten Schuljahr an eine neue Klasse weitergegeben.
3. März 2010 - "Lichtenberger Register 2009" erschienen Presseerklärung über rassistische, antisemitische, homophobe und rechtsextreme Vorfälle und Angriffe in Berlin 2009. [download] Anlässlich des Fachgesprächs „Gemeinsam Handeln. Berliner Bezirke für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ am 18.Januar 2010 im Roten Rathaus wurde der Öffentlichkeit eine Erklärung aller Berliner Bezirksbürgermeister/innen vorgestellt.
Darin bekunden die Bezirke ihren Willen, sich auf einen einheitlichen Umgang mit Organisationen und Strategien der extremen Rechten zu einigen, „die immer wieder die Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage stellen: die unantastbare Menschenwürde des Einzelnen und die parlamentarische Demokratie“. Anlass sind die stetigen Versuche von Rechtsextremen, in Berlin über die Anmietung von bezirks- eigenen Räumen, den Aufbau rechtsextremer Infrastruktur in Form von Läden oder Kneipen sowie mittels Propaganda und rechtsextremer Gewalt, den öffentlichen Raum zu besetzen.
„VOR DIE TÜR GESETZT - VERFOLGTE BERLINER STADTVERORDNETE 1933-1945“
Anlässlich der Langen Nacht der Politik am 15.01.2010 im Rathaus Lichtenberg werden Teile der Ausstellung „Vor die Tür gesetzt“ des Aktiven Museums e.V. im Rathaus Lichtenberg zu sehen sein. Sie dokumentiert die Geschichte von Berliner Parlamentariern und Kommunalpolitikern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, ins Exil gingen oder Haft und Tod erleiden mussten. Ihre Geschichten werden auf großen Stühlen, auf denen persönliche Zeugnisse, Bilder und Dokumente zu sehen sind, dargestellt. Für die Zeit nach der Ausstellung sind in Lichtenberg und anderen Bezirken Paten gefunden worden, die Ausstellungsstühle übernehmen werden, da es keinen Ort mehr gibt, an dem die Ausstellung untergestellt werden kann. Wir danken allen Lichtenberger Paten: den Bibliotheken und der VHS Lichtenberg, BALL e.V., dem Museum Lichtenberg und der Jugendfreizeiteinrichtung „plexus“, sowie der Schule am Wilhelmsberg und allen die noch eine Patenschaft übernehmen werden, für die Bereitschaft, Ausstellungsstühle in den Institutionen unterzubringen. So wird das Schicksal jedes einzelnen Verfolgten und die Bedrohung der Demokratie durch den Nationalsozialismus in Erinnerung gehalten. Eine Einführung in das Ausstellungskonzept findet am 20.01.2010 um 16 Uhr im Raum 223, Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin, statt.Ein Projekt des Sozialwerkes dfb, der Netzwerkstelle Licht-Blicke, des Aktiven Museums e.V. und des Bezirksamtes Lichtenberg.
2009 mit Unterstützung der Netzwerkstelle Licht-Blicke realisierten Schüler/innen des Manfred-von-Ardenne Gymnasiums eine Ausstellung im Hof der Simon-Bolivar-Straße 51. Die Ausstellung informierte über die Geschichte der Bäckerfamilie Otto und Elsa Hildebrandt, die während des Nationalsozialismus Juden in ihrem Keller versteckten. Das Projekt wurde von respectABel Aktion Berlin gefördert. 2009 im November folgten zirka 100 Senior/innen der Einladung zum Tag der Toleranz und Demokratie ins Rathaus-Lichtenberg. In Gesprächskreisen wurde über Vorurteile und Schubladendenken sehr angeregt diskutiert. Die Initiatoren waren die Altenbegegenungsstätten, die Seniorenvertretung, die Soziokulturellen Zentren: Sozialwerk und am Fennpfuhl sowie die Netzwerkstelle Licht-Blicke. Überleben im VersteckWussten Sie, dass es in Hohenschönhausen Menschen gab, die jüdischen Mitbürgern halfen und alles taten, um sie so vor der Deportation und Ermordung zu schützen? Der Bericht einer Überlebenden legt Zeugnis ab von der mutigen Hilfe der Familie Naujocks aus Malchow. Ein Jahr konnte die Familie Weiß bei ihr untertauchen bis sie schließlich verraten wurde und ihr Versteck aufgeben musste. Diese und andere Geschichten von Verfolgten und ihren Helfern sind dokumentiert in dem Buch „Juden in Hohenschönhausen“ vom Verein Biographische Forschung und Sozialgeschichte e.V., das 1998 erschienen ist. Doch sind diese Taten in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Wer hat Interesse daran mitzuwirken, die Geschichten dieser „Stillen Helden“ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen? Wie kann an die Geschichte der Familie Weiß und an die couragierte Hilfe der Familie Naujocks erinnert werden? Interessierte Personen können sich melden: Netzwerkstelle Licht-Blicke - Ahrenshooperstr. 7 13051 Berlin Tel: 030/99270555 Fax: 030/9245219 Email:
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April 2009 - ElternStärken-Broschüre erschienen Die Broschüre des Projekts "ElternStärken - Beratung, Vernetzung, Fortbildung zum Thema Familie & Rechtsextremismus" vereint Beiträge von Prof. Dr. Birgit Rommelspacher, Rainer Zeddies und Jörg Zimmermann mit eigenen Sachbeiträgen und Beiträgen der Initiative "Eltern gegen Rechts". Sie kann kostenlos bestellt werden unter: Licht-Blicke ElternStärken Ahrenshooper Straße 7 13051 Berlin oder
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Radiobeiträge mit Licht-Blicke In den letzten Wochen nahm Licht-Blicke zum Thema Eltern und Rechtsextremismus mehrere Male die Möglichkeit wahr, im Radio Position zu beziehen. Wir stellen hier die Beiträge zur Verfügung: Der Beitrag "Mein Kind ist Rechtsextrem" vom 13.11.2008 von Radio Eins ist leider nicht mehr online verfügbar. |