Aktuelles

13. November 2016 – Kiezrundgang durch den Weitlingkiez
Im Rahmen der ökumenischen Friedendekade führt Dagmar Poetzsch
am Sonntag zu Stolpersteinen und Gedenktafeln im Weitlingkiez.
Beginn: 13.30 Uhr
Treffpunkt: Heinrichstraße 31, 10317 Berlin
Weitere Informationen unter >>> stolpersteine@licht-blicke.org

 


 

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Der LICHT-BLITZ für November ist erschienen
und kann hier >>> http://eepurl.com/cnLRX1  gelesen werden.

 


 

7. November 2016
Grenzen-los gestärkt in den Alltag
Reflektieren. Positionieren. Argumentieren
Dritter Fachtag der Jugend(sozial)arbeit für Lichtenberg,
Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick.

Anmeldung bei >>> marei.thonack@roter-baum-berlin.de
Zeit >>> 10 bis 17 Uhr
Ort >>> JfE FAIR – Freizeitforum Marzahn (Marzahner Promenade 51-55, 12679 Berlin, S-Bahnhof Marzahn)
Download des Programms >>>

 


 

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27. Oktober 2016
16 Uhr vor den Gemeindesaal Schottstrasse!
Schottstrasse 6, 10365 Berlin, 5 Minuten vom U-Bahnhof Magdalenenstrasse

Geschlossen gegen Rassismus und Ausgrenzung!
Gegen rechtspopulistische Stimmungsmache in der BVV-Lichtenberg!

Am 27. Oktober 2016 konstituiert sich die Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung.
In dieser wird auch die Alternative für Deutschland (AfD) mit 12 Verordneten vertreten sein.
Zudem wird die AfD im Bezirksamt einen Bezirksstadtratsposten besetzen. Sie wird somit
in den nächsten fünf Jahren im Bezirk mitregieren.
Die AfD verkennt mit ihrer Vorstellung eines anti-emanzipatorischen, abgeschotteten,
vermeintlich „völkischen“ Deutschlands die Lebensrealität vieler Menschen: Migration
gab es schon immer und wird es immer geben. Unterschiedlichste Familienmodelle
bieten Geborgenheit für viele Kinder. Kämpfe um Rechte von Frauen, Schwulen,
Lesben, Transpersonen, Migrant_innen, People of Colour etc. tragen zur
Demokratisierung der Gesellschaft bei. Dahinter wollen wir nicht zurück.

Seit acht Jahren engagieren wir uns deshalb gemeinsam mit vielen Akteuren für
„Bunten Wind in Lichtenberg – lautstark gegen Nazis und Rassisten“ – für einen
weltoffenen, demokratischen und modernen Bezirk. Und das werden wir auch weiterhin
tun, denn gelebte Vielfalt liegt uns am Herzen. Wir fordern die Verordneten der
demokratischen Parteien auf, geschlossen gegen rassistische Stimmungsmache
in der BVV zu intervenieren. 19,2% ist keine Mehrheit!

Seid dabei und kommt alle zur Kundgebung des Lichtenberger Bündnisses
am 27. Oktober um 16 Uhr vor den Gemeindesaal Schottstrasse!
(Schottstrasse 6, 10365 Berlin, 5 Minuten vom U-Bahnhof Magdalenenstrasse).
Die konstituierende BVV-Sitzung beginnt um 17 Uhr.

Aktuelle Infos unter:
https://www.facebook.com/lichtenbergerbuendnis/
https://bunterwind.wordpress.com/

Aufruf >>>

 


 

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Unser neuer Flyer ‚Positioniere Dich!‘ – Für demokratische Streitkultur und
gegen (extrem) rechte Inhalte im Wahlkampf ist erschienen !

Am 18. September 2016 finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den
Bezirksverordnetenversammlungen statt. Zu den Wahlen werden die Stimmen, die zur
Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung
oder ihres sozialen Status aufrufen, immer besonders laut. Rassistische Töne finden
sich auch jenseits von extrem rechten und rechtspopulistischen Parteien.
Wir finden es wichtig, jeder Diskriminierung ein klares Nein entgegen zu setzen.

Download des Flyers >>>

 


 

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Fotoquelle: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Berliner Träger aus dem sozialen Bereich stärken Fach- und Netzwerkstellen
gegenRechtsextremismus und für Demokratie

Wir, Träger kommunaler Fach- und Netzwerkstellen gegen Rechtsextremismus, beziehen
klar Position: gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und menschenverachtende
Einstellungen sowie für eine solidarische, inklusive und demokratische Gesellschaft.
Die Berliner Fach- und Netzwerkstellen leisten eine gesellschaftlich notwendige Arbeit
gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und für die Förderung demokratischer
Grundwerte, die in ihrer politischen Unabhängigkeit dauerhaft gesichert werden muss.
Als Träger im sozialen Sektor übernehmen wir tagtäglich Verantwortung für einen
solidarischen Umgang vieler verschiedener Menschen im Bezirk, Stadtteil und Kiez auf Basis
der Menschenrechte: in Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen, Nachbarschaftszentren, Schulen.
Geflüchtete, Migrant*innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und sozial benachteiligte
Personen sind in unseren Einrichtungen Normalität und sollen es auch bleiben.
Unsere Einrichtungen verstehen wir hierbei als Räume, die Schutz gegen Diskriminierung
bieten können. Dabei leisten unsere Fach- und Netzwerkstellen eine wichtige Arbeit:

  • durch Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit
  • durch fachliche Vernetzung von Akteur*innen aus der Verwaltung, Zivilgesellschaft,
    kommunaler Politik, etc.
  • durch Förderung von Partizipation und Selbstorganisierung von Initiativen
    gegen Rechtsextremismus sowie Rassismus und für Diversität und Pluralismus
  • durch analytische Einschätzungen und das Aufzeigen von Handlungsstrategien
  • durch das frühzeitige Erkennen, Sensibilisieren und Handeln gegen rechte
    Tendenzen und Strategien – im besten Fall, bevor Angsträume entstehen und
    sich verfestigen können.

Grundlage unserer Arbeit ist die Positionierung gegen Rechtsextremismus,
Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen. Dies beinhaltet nicht
nur das Benennen von Phänomenen,sondern auch die Auseinandersetzung mit
den dazu gehörenden Parteien, Vereinen und Bürgerinitiativen:

  • Die NPD ist eine klar rechtsextreme Partei, die einen unverhohlenen biologischen
    Rassismus sowie weitere menschenverachtende Positionen vertritt.
  • Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher
    Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme
    Positionen vertreten.

Die letzten Jahre zeigten, dass rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien mit ihrer
Propaganda rassistische Stimmung verbreiten. Menschenverachtende Einstellungen
zeigen sich jedoch heutzutage vermehrt öffentlich auch jenseits von Parteien.
Bärgida in Berlin ist hierbei nur ein Beispiel.

Die Grenze des Sagbaren im öffentlichen Raum hat sich verschoben: So sprach sich
AfD-Spitzenpolitikerin Beatrix von Storch für den Schusswaffengebrauch gegen
Flüchtlinge an der Grenze aus (Quelle: Faz.net; 31.01.2016; Online).
Im Bundeswahlprogramm der AfD steht geschrieben „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“.
Alexander Gauland ließ sich zu rassistischer Stimmungsmache gegen deutsche
Fußballnationalspieler hinreißen. Diese Äußerungen bewegen sich für uns nicht auf dem
Boden einer menschenrechtsorientierten, demokratischen Werteordnung.

Unsere Fach- und Netzwerkstellen leisten eine wichtige Arbeit in der Solidarität mit
(potenziell) Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung.
Sie stehen tagtäglich für Menschenrechte, Demokratie und einen solidarischen
Umgang miteinander ein. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die bisherigen
Leistungen gesichert werden und ihre Arbeit auch in Zukunft politisch unabhängig
durchführbar ist und bleibt.

Berlin, 01. August 2016

 

Dr. Juliane Wahren,
Vorstandsvorsitzende offensiv’91 e.V.

Birgit Hannemann,
Geschäftsführerin offensiv’91 e.V.

Andreas Wächter,
Zweiter Geschäftsführer pad gGmbH

Stefan Hoffschröer,
Geschäftsführer Pfefferwerk StadtkulturgGmbH

Monika Schaal,
Abteilungsleiterin Stadtteilarbeit | Schulen und Mitglied der Geschäftsleitung der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Ruth Ditschkowski, Laura Bauer, Wolfgang Baeke,
Vorstand Fabrik Osloer Straße e.V.

Robby Schönrich,
Geschäftsführer Osloer Straße e.V.

 

Erklärung als .pdf Download >>>

 


 

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Neue Nachbar*innen willkommen heißen

Eine Kurzinformation zu Flucht, Vertreibung und Asyl (Stand März 2016)

Download der Kurzinformation>>>

 


 

Informationsmaterial des Bezirksamtes Lichtenberg von Berlin
zur Situation und Integration von Asylsuchenden 
[Stand Mai 2016]
Die Infobroschüre zum Thema: Flüchtlinge und Asylsuchende des Bezirksamts Lichtenberg wurde aktualisiert.
Herausgeber: Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin – „Walter May“
 Geschäftsbereich Stadtentwicklung,
Ausnahme & Regel;  MBT „Ostkreuz“ für Demokratieentwicklung,
 Menschenrechte und Integration sowie
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin; 
Redaktion: Bärbel Olhagaray,
Integrationsbeauftragte des Bezirks Lichtenberg
.
Mail: Baerbel.Olhagaray@lichtenberg.berlin.de Tel: 030/ 90 296 -39 07

Broschüre des Bezirksamts als download >>>

 

 


 


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Die Kampagne und das Manifest “Mehr Solidarität”
Dieses Manifest wurde von den Netzwerkstellen Licht-Blicke (Lichtenberg), [moskito] (Pankow)
und dem Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick) verfasst und hat inzwischen viele Unterstützer*innen
gefunden.
Aufruf – Es geht um sehr viel:
Seitdem Sozialsenator Mario Czaja Ende Oktober letzten Jahres bekannt gab, an verschiedenen Standorten
an den Stadträndern Berlins sog. Containerdörfer zu errichten, zeigt sich Rassismus wieder unverhohlen auf
der Straße – als „Ängste“, „berechtigte Kritik“ usw. In den Ortsteilen Buch, Marzahn, Falkenberg,
Neu-Hohenschönhausen und Allende II demonstrierten wochenlang hunderte Menschen unter Führung
der Berliner Neonazi- und Hooliganszene nicht nur gegen eine intransparente Senatspolitik und die falsche
Standortwahl, sondern gegen die Menschen selbst, die in Deutschland ankommen, auf der Flucht vor Krieg,
Hunger, Armut, Diskriminierung. […]

Download des Flyers >>>

 


 

 


 

Schueler_innen_mit_Courage

Schüler_innen mit Courage – Eine Handreichung für Fachkräfte an Schulen
„Was brauchen Schüler_innen, um gegen Diskriminierungen und Ausgrenzung aktiv zu
werden? Welche Umstände befördern die Entstehung von Engagement? Wie kann das
bereits vorhandene Engagement dauerhaft verankert werden?“

Download der Handreichung

 


 

zivil_10

Zehn Punkte für Zivilcourage – Was tun bei einem rechtsextremen Übergriff?
In Zu­sam­men­ar­beit mit den Netz­werk­stel­len von Trep­tow- Kö­pe­nick, Pan­kow und Mar­zahn-Hel­lers­dorf
hat die Lich­ten­ber­ger Netz­werk­stel­le Licht- Bli­cke einen Falt­fly­er mit dem Titel „10 Punk­te für Zi­vil­cou­ra­ge“
er­stellt. Darin heißt es „Immer wie­der wer­den Men­schen in aller Öf­fent­lich­keit be­lei­digt, be­droht und
an­ge­grif­fen. Sie wer­den Opfer, weil ihre Haut nicht weiß ist, weil sie an­ders den­ken und leben als die meis­ten.
Jede/r von uns kann hel­fen, indem wir un­se­re ei­ge­ne Angst über­win­den und ein­schrei­ten, wenn an­de­re
in Ge­fahr sind. Die fol­gen­den zehn Punk­te sagen wie es geht. “
Mit 10 ein­fa­chen Punk­ten wird an­schlie­ßend
er­klärt, wie man in An­griffs­si­tua­tio­nen als Be­trof­fe­ne_r oder Zeu­g_in rich­tig re­agie­ren kann.
Bei In­ter­es­se kann der Flyer bei der Netz­werk­stel­le Licht-Bli­cke oder bei der Ko­or­di­nie­rungs­stel­le
Lich­ten­berg ab­ge­holt wer­den. Er wird auch bei den nächs­ten Info­stän­den des Lich­ten­ber­ger
Bünd­nis­ses für De­mo­kra­tie und To­le­ranz aus­lie­gen.

10 Punkte für Zivilcourage – Neuauflage 2014
 – Download der A5-Klappkarte