Aktuelles

 


 

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Unser Newsletter, die ‘ Licht-Blitze’, für September ist erschienen !

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Unser neuer Flyer ‘Positioniere Dich!’ – Für demokratische Streitkultur und
gegen (extrem) rechte Inhalte im Wahlkampf ist erschienen !

Am 18. September 2016 finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Zu den Wahlen werden die Stimmen, die zur
Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung
oder ihres sozialen Status aufrufen, immer besonders laut. Rassistische Töne finden
sich auch jenseits von extrem rechten und rechtspopulistischen Parteien.
Wir finden es wichtig, jeder Diskriminierung ein klares Nein entgegen zu setzen.

Download des Flyers >>>

 


 

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Fotoquelle: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Berliner Träger aus dem sozialen Bereich stärken Fach- und Netzwerkstellen
gegenRechtsextremismus und für Demokratie

Wir, Träger kommunaler Fach- und Netzwerkstellen gegen Rechtsextremismus, beziehen
klar Position: gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und menschenverachtende
Einstellungen sowie für eine solidarische, inklusive und demokratische Gesellschaft.
Die Berliner Fach- und Netzwerkstellen leisten eine gesellschaftlich notwendige Arbeit
gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und für die Förderung demokratischer
Grundwerte, die in ihrer politischen Unabhängigkeit dauerhaft gesichert werden muss.
Als Träger im sozialen Sektor übernehmen wir tagtäglich Verantwortung für einen
solidarischen Umgang vieler verschiedener Menschen im Bezirk, Stadtteil und Kiez auf Basis
der Menschenrechte: in Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen, Nachbarschaftszentren, Schulen.
Geflüchtete, Migrant*innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und sozial benachteiligte
Personen sind in unseren Einrichtungen Normalität und sollen es auch bleiben.
Unsere Einrichtungen verstehen wir hierbei als Räume, die Schutz gegen Diskriminierung
bieten können. Dabei leisten unsere Fach- und Netzwerkstellen eine wichtige Arbeit:

  • durch Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit
  • durch fachliche Vernetzung von Akteur*innen aus der Verwaltung, Zivilgesellschaft,
    kommunaler Politik, etc.
  • durch Förderung von Partizipation und Selbstorganisierung von Initiativen
    gegen Rechtsextremismus sowie Rassismus und für Diversität und Pluralismus
  • durch analytische Einschätzungen und das Aufzeigen von Handlungsstrategien
  • durch das frühzeitige Erkennen, Sensibilisieren und Handeln gegen rechte
    Tendenzen und Strategien – im besten Fall, bevor Angsträume entstehen und
    sich verfestigen können.

Grundlage unserer Arbeit ist die Positionierung gegen Rechtsextremismus,
Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen. Dies beinhaltet nicht
nur das Benennen von Phänomenen,sondern auch die Auseinandersetzung mit
den dazu gehörenden Parteien, Vereinen und Bürgerinitiativen:

  • Die NPD ist eine klar rechtsextreme Partei, die einen unverhohlenen biologischen
    Rassismus sowie weitere menschenverachtende Positionen vertritt.
  • Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher
    Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme
    Positionen vertreten.

Die letzten Jahre zeigten, dass rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien mit ihrer
Propaganda rassistische Stimmung verbreiten. Menschenverachtende Einstellungen
zeigen sich jedoch heutzutage vermehrt öffentlich auch jenseits von Parteien.
Bärgida in Berlin ist hierbei nur ein Beispiel.

Die Grenze des Sagbaren im öffentlichen Raum hat sich verschoben: So sprach sich
AfD-Spitzenpolitikerin Beatrix von Storch für den Schusswaffengebrauch gegen
Flüchtlinge an der Grenze aus (Quelle: Faz.net; 31.01.2016; Online).
Im Bundeswahlprogramm der AfD steht geschrieben „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“.
Alexander Gauland ließ sich zu rassistischer Stimmungsmache gegen deutsche
Fußballnationalspieler hinreißen. Diese Äußerungen bewegen sich für uns nicht auf dem
Boden einer menschenrechtsorientierten, demokratischen Werteordnung.

Unsere Fach- und Netzwerkstellen leisten eine wichtige Arbeit in der Solidarität mit
(potenziell) Betroffenen rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung.
Sie stehen tagtäglich für Menschenrechte, Demokratie und einen solidarischen
Umgang miteinander ein. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die bisherigen
Leistungen gesichert werden und ihre Arbeit auch in Zukunft politisch unabhängig
durchführbar ist und bleibt.

Berlin, 01. August 2016

 

Dr. Juliane Wahren,
Vorstandsvorsitzende offensiv’91 e.V.

Birgit Hannemann,
Geschäftsführerin offensiv’91 e.V.

Andreas Wächter,
Zweiter Geschäftsführer pad gGmbH

Stefan Hoffschröer,
Geschäftsführer Pfefferwerk StadtkulturgGmbH

Monika Schaal,
Abteilungsleiterin Stadtteilarbeit | Schulen und Mitglied der Geschäftsleitung der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Ruth Ditschkowski, Laura Bauer, Wolfgang Baeke,
Vorstand Fabrik Osloer Straße e.V.

Robby Schönrich,
Geschäftsführer Osloer Straße e.V.

 

Erklärung als .pdf Download >>>

 


 

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Die Halbjahresauswertung 2016 des Registers für Lichtenberg ist erschienen

[…] Von Januar bis Juni wurden in Lichtenberg 158 Vorfälle gezählt.
Damit ist im Vergleich zum Vorjahr (1.HJ.2015:105) wiederum ein deutlicher
Anstieg der Zahlen zu vermerken. Weiterhin ist die rassistische Mobilisierung
gegen Flüchtlinge, ihre Unterbringung und ihre Unterstützer_Innen das zentrale
Thema der Rechten. […]
Weiterlesen >>>
http://berliner-register.de/sites/default/files/Register_2016-1HJ.pdf

 


 

flyer2016

Neue Nachbar*innen willkommen heißen

Eine Kurzinformation zu Flucht, Vertreibung und Asyl (Stand März 2016)

Download der Kurzinformation>>>

 


 

Register_lb3

Auswertung der Berliner Register für das Jahr 2015

Im Jahr 2015 dokumentierten ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und
rechter Gewalt und die Register in den Bezirken Angriffe und Vorfälle, die einen rassistischen,
antisemitischen, homophoben oder diskriminierenden Hintergrund hatten. Unter Vorfällen,
die in den Registern dokumentiert werden, sind neben Gewalttaten auch Propagandaaktivitäten,
wie Aufkleber, Plakate oder Sprühereien, Veranstaltungen und Beleidigungen gefasst, die
einmal jährlich qualitativ ausgewertet werden. Im Gegensatz zu den Statistiken der Ermittlungsbehörden,
werden auch Vorfälle aufgenommen, die nicht angezeigt werden. Dadurch werden in den einzelnen
Bezirken Aktionsschwerpunkte von Neonazis und alltägliche Formen von Diskriminierung
sichtbar, die in den behördlichen Statistiken nicht unbedingt widergespiegelt werden.

Insgesamt erfasst ReachOut 320 Angriffe für das Jahr 2015 (2014: 179). Dabei werden
mindestens 412 (2014: 266) Menschen verletzt, gejagt und massiv bedroht. Darunter
sind 42 Kinder. Rassismus steigt an und ist mit 175 Taten das häufigste Motiv (2014: 100).
Politische Gegner_innen werden 59 Mal (2014: 31) attackiert. Die antisemitisch motivierten
Taten steigen von 18 auf 25 Angriffe an. Der größte Teil der Angriffe findet in aller Öffentlichkeit
statt: 120 Angriffe (2014: 107) werden auf Straßen und Plätzen verübt. An Haltestellen,
Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln geschehen 65 Gewalttaten
und Bedrohungen (2014: 37). […]

Gemeinsame Pressemitteilung der
Berliner Register und der Opferberatungsstelle ReachOut >>>

Für das Jahr 2015 wurden in Lichtenberg 234 Vorfälle gezählt. Damit haben sich die Zahlen
im Vergleich zum Vorjahr (2014: 105) mehr als verdoppelt. Der enorme Anstieg ist vor allem
auf die Mobilisierungen gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen zurückzuführen.
Rassismus war mit 155 der Vorfälle das vorherrschende Motiv in diesem Jahr. Vor allem
bei den Kategorien Veranstaltungen (2015: 49, 2014:13), bei Propaganda (2015: 127, 2014: 65)
und Bedrohungen (2015: 13, 2014: 2) gab es starke Anstiege. Die Zahl der Angriffe (2015: 23, 2014: 11) ist
weiterhin konstant hoch. Jeden Monat geschehen somit durchschnittlich fast zwei Angriffe. […]

Download der Auswertung für Lichtenberg >>>

 


 


EW-27-10-2015

 


 

Wer? Wie? Was? [Stand Mai 2016]
Die Infobroschüre zum Thema: Flüchtlinge und Asylsuchende des Bezirksamts Lichtenberg wurde aktualisiert.
Herausgeber: Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin – „Walter May“
 Geschäftsbereich Stadtentwicklung,
Ausnahme & Regel;  MBT „Ostkreuz“ für Demokratieentwicklung,
 Menschenrechte und Integration sowie
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin; 
Redaktion: Bärbel Olhagaray,
Integrationsbeauftragte des Bezirks Lichtenberg
.
Mail: Baerbel.Olhagaray@lichtenberg.berlin.de Tel: 030/ 90 296 -39 07

Broschüre des Bezirksamts als download >>>

 


 

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Am 24. August fand der Tag der Offenen Tür
in der neuen Unterkunft für Geflüchtete
in Falkenberg statt. Eine Zusammenfassung mit Fotos findet sich in diesem Artikel:
http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/warten-auf-280-neue-nachbarn/

 


 

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18. Mai 2015  (Anlass war der 17. Mai)

Pressemitteilung für den 18. Mai 2015
Bunter Wind für Lichtenberg – Sexuelle Vielfalt statt Homo- und Transphobie!
Noch immer werden in über 70 Staaten der Erde Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität
diskriminiert, verfolgt, kriminalisiert und in sieben Regionen sogar mit dem Tode bedroht.
Auch in Berlin sind Menschen nach wie vor von Diskriminierung und Gewalt 
betroffen, weil
sie nicht einer vermeintlichen heterosexuellen Norm entsprechen.
Das Netzwerk für Demokratie Licht-Blicke und das Lichtenberger Bündnis für 
Demokratie
und Toleranz setzen, am Montag den 18. Mai 2015 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr vor dem
Ring-Center an der Ecke Möllendorffstr./Frankfurter Allee
ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie und für ein vielfältiges Lichtenberg.
Anlass der Veranstaltung ist der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie,
der jährlich am 17. Mai stattfindet.

Download der Pressemitteilung >>>

 


 


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Die Kampagne und das Manifest “Mehr Solidarität”
Dieses Manifest wurde von den Netzwerkstellen Licht-Blicke (Lichtenberg), [moskito] (Pankow)
und dem Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick) verfasst und hat inzwischen viele Unterstützer*innen
gefunden.
Aufruf – Es geht um sehr viel:
Seitdem Sozialsenator Mario Czaja Ende Oktober letzten Jahres bekannt gab, an verschiedenen Standorten
an den Stadträndern Berlins sog. Containerdörfer zu errichten, zeigt sich Rassismus wieder unverhohlen auf
der Straße – als „Ängste“, „berechtigte Kritik“ usw. In den Ortsteilen Buch, Marzahn, Falkenberg,
Neu-Hohenschönhausen und Allende II demonstrierten wochenlang hunderte Menschen unter Führung
der Berliner Neonazi- und Hooliganszene nicht nur gegen eine intransparente Senatspolitik und die falsche
Standortwahl, sondern gegen die Menschen selbst, die in Deutschland ankommen, auf der Flucht vor Krieg,
Hunger, Armut, Diskriminierung. […]

Download des Flyers >>>

 


 

 


 

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Am 10. März 2015 wurden die Ergebnisse der Berliner Register und von ReachOut für 2014 vorgestellt
In Lichtenberg wurden insgesamt 105 Vorfälle im Jahr 2014 gezählt. Das ist ein Rückgang um etwa 10 Prozent (2013: 115). In fast allen Bereichen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Vor allem bei den Angriffen (2014: 11, 2013: 19) und Bedrohungen (2014: 2, 2013: 4) ist der Rückgang erfreulich. Lediglich die Propaganda-Vorkommnisse sind auf 65 gestiegen (2013: 49). Lichtenberg-Mitte ist weiterhin Schwerpunkt neonazistischer Aktivitäten, dicht gefolgt jedoch von Hohenschönhausen Nord, dem aktuellen Zentrum der bezirklichen Anti-Flüchtlingsproteste. Der Rückgang der Aktivitäten ist unter anderem auf die Schließung des zentralen Treffpunkts der neonazistischen Szene in der Lückstraße im Juni 2014 zurückzuführen. Lediglich das Zuwanderungsthema wurde von der NPD und „Pro Deutschland“ für Kundgebungen und Flugblattaktionen genutzt. Die rassistischen Proteste erreichten jedoch bei weitem nicht das Ausmaß anderer Bezirke.

Die aktuelle Pressemitteilung und eine Kurzfassung der Ergebnisse aus den anderen Bezirken finden Sie unter:
http://www.berliner-register.de
Ein Handout zu den Ergebnissen für Lichtenberg finden Sie hier.

 


 

Schueler_innen_mit_Courage

Schüler_innen mit Courage – Eine Handreichung für Fachkräfte an Schulen
„Was brauchen Schüler_innen, um gegen Diskriminierungen und Ausgrenzung aktiv zu
werden? Welche Umstände befördern die Entstehung von Engagement? Wie kann das
bereits vorhandene Engagement dauerhaft verankert werden?“

Download der Handreichung

 


 

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Zehn Punkte für Zivilcourage – Was tun bei einem rechtsextremen Übergriff?
In Zu­sam­men­ar­beit mit den Netz­werk­stel­len von Trep­tow- Kö­pe­nick, Pan­kow und Mar­zahn-Hel­lers­dorf
hat die Lich­ten­ber­ger Netz­werk­stel­le Licht- Bli­cke einen Falt­fly­er mit dem Titel „10 Punk­te für Zi­vil­cou­ra­ge“
er­stellt. Darin heißt es „Immer wie­der wer­den Men­schen in aller Öf­fent­lich­keit be­lei­digt, be­droht und
an­ge­grif­fen. Sie wer­den Opfer, weil ihre Haut nicht weiß ist, weil sie an­ders den­ken und leben als die meis­ten.
Jede/r von uns kann hel­fen, indem wir un­se­re ei­ge­ne Angst über­win­den und ein­schrei­ten, wenn an­de­re
in Ge­fahr sind. Die fol­gen­den zehn Punk­te sagen wie es geht. “
Mit 10 ein­fa­chen Punk­ten wird an­schlie­ßend
er­klärt, wie man in An­griffs­si­tua­tio­nen als Be­trof­fe­ne_r oder Zeu­g_in rich­tig re­agie­ren kann.
Bei In­ter­es­se kann der Flyer bei der Netz­werk­stel­le Licht-Bli­cke oder bei der Ko­or­di­nie­rungs­stel­le
Lich­ten­berg ab­ge­holt wer­den. Er wird auch bei den nächs­ten Info­stän­den des Lich­ten­ber­ger
Bünd­nis­ses für De­mo­kra­tie und To­le­ranz aus­lie­gen.

10 Punkte für Zivilcourage – Neuauflage 2014
 – Download der A5-Klappkarte